Eine aktuelle Studie unter Leitung von Max de Grauw aus dem Team von Alessa Hering am Radboud University Medical Center untersuchte den Einfluss einer von Fraunhofer MEVIS entwickelten KI-Unterstützung auf die RECIST-Auswertung in Verlaufs-CTs von 212 Krebspatient:innen. Über 23 Befundende aus 11 Institutionen hinweg verkürzte die KI-Unterstützung die Auswertezeit pro Patient:in im Vergleich zur manuellen Auswertung um rund ein Drittel und erhöhte die Übereinstimmung der RECIST-Ergebnisse zwischen den Befundenden um 7,7 Prozent.
Die in der Studie eingesetzte KI-Unterstützung basiert auf Registrierungs- und Segmentierungsalgorithmen, die den Kern der OncoChange-Lösung bilden. Sie ist darauf ausgelegt, die Tumornachsorge durch effizientere und verlässlichere Mess- und Vergleichsprozesse in klinischen Workflows zu unterstützen.
Die Studie zeigt, wie KI-gestützte Bildanalyse dazu beitragen kann, das Tumoransprechen schneller und konsistenter zu bewerten.
Zur Publikation:
-> https://doi.org/10.1093/radadv/umag028
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